Das Vorurteil: „Camping ist Umweltverschmutzung“
Viele verbinden den Camper automatisch mit hohem Verbrauch und damit mit einem großen CO₂-Fußabdruck. Dabei wird oft übersehen: Eine Reise ist nicht nur Transport, sondern auch Unterkunft, Infrastruktur und das Verhalten vor Ort.
Genau deshalb betrachten die wichtigsten Tourismus-Studien eine Lebenszyklusanalyse: Herstellung des Fahrzeugs, gefahrene Kilometer, Art der Übernachtung, Energie für Heizung/Klimatisierung, Wartung und Lebensende/Entsorgung.
Wenn man den gesamten Zyklus einbezieht, zeigt Caravanning (Wohnmobil oder Pkw + Wohnwagen) insgesamt häufig eine bessere Klimabilanz als klassische Hotelurlaube – besonders für Paare und Familien.
